Bertold Hasen-Müller

Bertold Hasen-MüllerBertold Hasen-Müller wurde am 10. März 1932 geboren. Er war Historiker, Philosoph, Romanist und Sozialwissenschaftler. Als Mitarbeiter Achberger Institut für Zeitgeschichte und Dreigliederungsentwicklung zeichnet er gemeinsam mit ››› Wilfried Heidt für eine Arbeit verantwortlich, die ab Anfang der 1980er-Jahre, in Auseinandersetzung mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und der "herrschenden Lehre", neue, vertiefte Erkenntnisse zur Direkten Demokratie gewinnen konnten.

"Seine geistige Arbeit hat mehr als die eines jeden anderen die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass wir auf dem bisher einzigen Gebiet des sozialen Organismus im gesamtgesellschaftlichen Sinn, auf dem Gebiet des Staatsrechts durch die konstitutionelle Verwirklichung der dreistufigen Volksgesetzgebung (= direkte Demokratie auf der Höhe der Zeit), wenn auch noch nicht idealtypisch, so doch einen realen zukunftsweisenden Durchbruch erreichen konnten und heute gesamteuropäisch eine Demokratiebewegung existiert, die für weitere Realisationen auf diesem Gebiet kämpft." (Wilfried Heidt in einer Korrespondenz am 2. Februar 2003)

Bertold Hasen-Müller starb am 17. November 2002

Nachruf für Bertold Hasen-Müller von 2002

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Bertold Hasen-MüllerTexte Bertold Hasen-Müllers (gemeinsam mit W. Heidt):

Das Abstimmungsrecht des Volkes (1986)

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Der Kern der »Kernpunkte« - Zum Verhältnis von Anthroposophie, Dreigliederung des sozialen Organismus und Initiative »Volksentscheid zum 23. Mai 89« (1988)

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Das Verhältnis von Wahl- und Abstimmungsrecht als Kern derLegitimationsfrage (1)
Zum Begriff des »demokratischen Souveräns« (2) (1990)

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Die Kardinalfrage des Staatswesens in den Lebens- notwendigkeiten der Gegenwart und Zukunft. Ein Beitrag aus geisteswissenschaftlicher Sicht (1992)

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